Fragen & Antworten
Die wichtigsten Antworten rund um SoLaWi, deinen Ernteanteil und unseren Verein

Grundlagen
„Möchte ich daraus bestehen?", hat schon ein bekannter Comedian gefragt und trifft damit den Nagel auf den Kopf. Bei der Solidarischen Landwirtschaft (Solawi) geht es darum, regionale, saisonale und authentische Bio-Lebensmittel anzubauen und zu beziehen. Du bezahlst nicht das einzelne Produkt, sondern den Preis, den es kostet, das Lebensmittel herzustellen. So kannst du dich als „Städter" direkt mit dem Bauernhof verbinden und gemeinsam den Anbau planen — und das Risiko für die Ernte wird gemeinsam getragen.

Schnelle Fragen
Für alle, die schon Ernteteiler sind
Der Förderverein wurde 2016 gegründet und kümmert sich um die Infrastruktur zwischen Landwirten und Ernteteilern. Hierzu gehört hauptsächlich der Transport, die Öffentlichkeitsarbeit und das Betreiben der Vergabestellen im Stadtgebiet. So können sich die Landwirte um das kümmern, was sie am liebsten machen — ganz ohne Excel und Transportfahrten.
Teilnahmebedingungen
Was in der Teilnahmevereinbarung steht — kurz und verständlich
Ein Ernteanteil läuft über ein Wirtschaftsjahr: vom 1. April bis zum 31. März des Folgejahres. Kündigst du nicht, verlängert er sich automatisch um ein weiteres Wirtschaftsjahr — so haben die Höfe früh Planungssicherheit, und wir Ehrenamtlichen haben weniger Verwaltungsaufwand. Einsteigen kannst du jeweils zum 1. eines Monats, solange beim Hof noch Anteile frei sind; wir brauchen dafür 2–3 Wochen Vorlauf. Du kannst bei einem, mehreren oder allen Höfen mitmachen.
Teilnahmevereinbarung
Alle Bedingungen im Wortlaut, Version 26.4 (PDF)
Diese Antworten fassen die Teilnahmevereinbarung zusammen. Im Zweifel gilt die Teilnahmevereinbarung.

Vereinsgeschichte
Stadt, Land, Beides. e.V. wurde 2016 in Nürnberg gegründet — aus der Idee heraus, Landwirte und Menschen in der Stadt wieder direkt miteinander zu verbinden. Von Anfang an war klar: Statt sich auf einen einzelnen Hof zu beschränken, sollten möglichst viele Betriebe aus der Region die Chance bekommen, ein festes Standbein in der solidarischen Landwirtschaft zu finden.
Aus dieser Idee ist ein Verein gewachsen, der komplett ehrenamtlich arbeitet: zwei gewählte Vorstände, ein Kassenwart und ein Kassenprüfer organisieren gemeinsam mit vielen engagierten Ernteteilern den Transport, die Öffentlichkeitsarbeit und den Betrieb der Depots — ohne Aufwandsentschädigung und ohne Gewinnaufschlag. So kann sich jeder Hof auf das konzentrieren, was er am besten kann, während der Verein die Infrastruktur dazwischen trägt.
Aus einem einzelnen Hof und einer Handvoll Ernteteilern ist seitdem ein Netz aus mehreren Partnerhöfen und Depots in Nürnberg und Fürth entstanden. Das Prinzip ist dabei immer gleich geblieben: Wer Ernteteiler wird, trägt das Ernterisiko gemeinsam mit dem Landwirt — und bekommt dafür Lebensmittel, deren Herkunft er kennt.
Vereinssatzung
Zweck, Mitgliedschaft und Organe des Vereins (PDF)
Antwort nicht dabei?

So geht's: Teilnahmevereinbarung herunterladen, ausfüllen und per Mail an die Koordination schicken (mehr dazu). Wenn du vorher etwas wissen möchtest, schreib uns hier — wir melden uns mit einer kurzen Beratung.
Direkter Ansprechpartner
Sebastian Lades (Vorstand), Andreas Gebert (Kassenwart)
Vorstand und Kassenwart des Vereins „Solidarische Landwirtschaft Stadt, Land, Beides e.V."